Am 9. Dezember fand bei der OECD in Paris eine öffentliche Anhörung statt, bei der Vorstandsmitglied Prof. Dr. Christian Schmidt (StB/FB f. IStR) im Auftrag der Bundessteuerberaterkammer eine Stellungnahme abgab.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung und des sogenannten "Base Erosion and Profit Shifting" (Verlagerung von Steuersubstrat in Niedrigsteuerländer) arbeiten die G20-Staaten und die OECD an einer Neuordnung des Internationalen Steuerrechts. Am 9. Dezember fand hierzu eine öffentliche Anhörung bei der OECD in Paris statt, bei der es insbesondere um die Einführung einer weltweit akzeptierten Mindestbesteuerung ging.

Prof. Dr. Christian Schmidt, der unter anderem für die Kammer Nürnberg den "Round Table IStR" eingeführt hat, war von der Bundessteuerberaterkammer gebeten worden, dieses Projekt fachlich zu begleiten. Bei der Anhörung legte er die gemeinsam mit der Kammer erarbeiteten Standpunkte und Vorschläge aus Sicht der deutschen Rechts- und Interessenslage dar.

Web-TV-Aufzeichnung der OECD (Prof. Schmidt: 58 min 32 sec)

 

 

zurück zur Übersicht Nächster Bericht