Aktuelles

 

29.04.2013: Fahrtenbuch und Fiskus – ein Verhältnis mit steuerlichen Tücken

Im Grunde ist es höchst willkommen, wenn ein Dienstwagen privat genutzt werden darf. Aber das Vergnügen hat auch eine steuerliche Seite. Setzt der Unternehmer ein betriebliches Kfz für private Fahrten ein, so liegt eine Nutzungsentnahme vor, die - wie auch Sachentnahmen - steuerlich zu erfas-sen ist. Dürfen Arbeitnehmer den Firmenwagen auch für Privatfahrten nutzen, müssen sie den daraus resultierenden geldwerten Vorteil ebenfalls versteuern. Hört sich im Prinzip einfach an, führt jedoch in der Praxis immer wieder zu Irritationen mit den Finanzbehörden. Um den steuerlichen Wert der priva-ten Nutzung zu ermitteln, ist es prinzipiell möglich, ein Fahrtenbuch zu führen oder die sogenannte 1-Prozent-Methode anzuwenden. Dabei muss insbesondere das Fahrtenbuch hohen Anforderungen genügen, um die steuerliche Anerkennung zu sichern... mehr

15.04.2013: Einkunftserzielungsabsicht bei Vermietung ist wichtig für die steuerliche Aner-
                    kennung

Die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zählen zu den Einkunftsarten, die der Einkommen-steuer unterliegen. Dabei wird ein wirtschaftliches Handeln vorausgesetzt, mit dem, bezogen auf die gesamte Zeit der einkunftsrelevanten Tätigkeit, ein Einnahmenüberschuss erzielt werden soll. Einkünf-te - und damit auch anzuerkennende Verluste - liegen also dann vor, wenn der Steuerpflichtige mit Einkunftserzielungsabsicht handelt. Ist das nicht der Fall, d. h. wird auf Dauer kein Gewinn erwartet und werden fortdauernd Verluste erzielt, handelt es sich steuerlich um Liebhaberei. Aufwendungen, die der Liebhaberei zugeordnet werden, sind steuerlich irrelevant und können nicht als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben steuermindernd geltend gemacht werden... mehr
 

02.04.2013: Werbungskosten oder Sonderausgaben – die steuerliche Zuordnung hat
                    finanzielle Konsequenzen

Welche Ausgaben des Steuerpflichtigen zu den Werbungskosten und welche zu den Sonderausgaben gehören, ist im Einkommensteuergesetz (§ 9, 10 und 10a EStG) geregelt. Die jeweilige steuerliche Zuordnung entstandener Kosten ist deshalb von besonderem Interesse, weil mit ihr unterschiedliche finanzielle Auswirkungen verbunden sind. Sonderausgaben können prinzipiell nur im Jahr des Entste-hens steuermindernd geltend gemacht werden. Oftmals gelten für sie steuerliche Höchstbeträge. Werbungskosten dagegen sind grundsätzlich auf Nachweis unbegrenzt abzugsfähig. Sie sind darüber hinaus auch vortragbar... mehr

02.04.2013: Privater Online-Handel boomt und der Fiskus schaut genau hin

Immer mehr Menschen entdecken den Reiz des Verkaufs von Gegenständen auf den virtuellen Markt-plätzen. Was oft mit wenigen Verkäufen anfängt, kann sich im Laufe der Zeit zu einer Tätigkeit ent-wickeln, die auch das Finanzamt interessiert. Das ist dann der Fall, wenn die Grenzen zwischen privatem Vergnügen und steuerpflichtigem Handel überschritten werden. Aber wo liegen die Grenzen zwischen privat und gewerblich? Wann sind private Verkäufe umsatzsteuerpflichtig?... mehr

04.03.2013: Einspruchsfrist beachten - eine Prüfung der Steuerbescheide kann sich lohnen

In diesen Tagen bekommen wieder viele Steuerzahler Post vom Finanzamt. Die Bescheide zur Ein-kommensteuererklärung werden verschickt. Da reibt sich manch einer die Augen, weil beispielsweise die Rückzahlung nicht so üppig ausfällt, wie sie errechnet wurde oder gar ungeplante Nachzahlungen eingefordert werden. Was ist zu tun?... mehr
 

14.02.2013: Abgabe Steuererklärung 2012 – was ist neu?

Bis zum 31. Mai 2013 sind die Einkommensteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2012 beim Finanzamt einzureichen. Das gilt zumindest für Steuerpflichtige, die ihre Unterlagen selbst bearbeiten. Wird die Erklärung durch einen Steuerberater erstellt, kann die Abgabefrist bis zum 31. Dezember 2013 verlängert werden. Liegen Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbststän-diger Arbeit vor, ist die Einkommensteuererklärung in aller Regel elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Das Herunterladen der elektronischen Formulare kann auf der Internetseite www.elster.de vorgenommen werden. Doch egal, ob die Steuererklärung elektronisch oder herkömmlich auf Papier übermittelt wird, für 2012 gibt es wieder Neuerungen, von denen einige Steuersparpotential haben oder Vereinfachungen mit sich bringen... mehr 
 

05.02.2013: Autofahrer aufgepasst – bei beruflich bedingten Unfallkosten hilft der Fiskus

Insbesondere in den Wintermonaten steigt die Unfallgefahr. Bei Schnee und Eis, Glätte und Nebel kann der Weg zur Arbeit für Autofahrer schnell zum Verhängnis werden. Aber der Fiskus hat ein Einsehen mit den Fahrzeugnutzern. Soweit sie beruflich bedingt unterwegs sind, müssen sie den Schaden nicht allein tragen. Wann und in welchem Umfang Aufwendungen in Zusammenhang mit Unfällen steuerlich als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht werden können, wird im Folgenden grob skizziert... mehr

17.01.2013: Verbesserungen für Ehrenamt und Vereine – der Fiskus will verstärkt bürger-
                    liches Engagement honorieren

Im Rahmen des im Oktober 2012 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzes zur Entbürokratisie-rung des Gemeinnützigkeitsrechts sollen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, in denen sich ehren-amtliches Engagement entfalten kann, verbessert werden. So ist vorgesehen, die seit Jahren unver-änderten Pauschalen für ehrenamtlich Tätige in 2013 moderat anzuheben. Darüber hinaus sind Ver-einfachungen geplant, die die steuerlichen Vorschriften für Vereine handhabbarer machen und ihnen eine höhere zeitliche und finanzielle Flexibilität bei der Mittelverwendung gewähren. Im Wesentlichen stehen drei Schwerpunkte zur Debatte, und zwar die sogenannte Übungsleiterpauschale, die Ehren-amtspauschale und die Zweckbetriebsgrenze... mehr